Gerade im Zeitalter der Versteigerungsbörsen im Internet kann man sich manchmal nicht sicher sein, ob die Quarzuhr, die man erstehen möchte, auch wirklich aus der Werkstätte kommt, die der Anbieter angibt. Oftmals verbergen sich hinter Angeboten über die eine oder andere Quarzuhr von einem Markenhersteller Plagiate, die eigentlich strafbar sind, und aus den Hochburgen der Markenpiraterien in der östlichen Welt stammen.
Wie man laut Foto eine gefälschte von einer originalen Quarzuhr unterscheiden kann, dafür gibt es keine Anleitung. Doch wenn der Preis der angebotenen Quarzuhr deutlich unter den Katalogpreisen der originalen Anbieter liegt, sollte man die Augen offen halten. Gerade, wenn es sich um einen Verkauf einer gebrauchten Marken Quarzuhr handelt, hat man keine Möglichkeit, die Uhr zurückzugeben, wenn sie sich als Fälschung herausstellt.
In solchen Fällen bekommt man zwar ebenfalls eine Quarzuhr; jedoch unterscheidet sich diese gewaltig vom Original. Sowohl Funktionalität als auch Qualität und Verarbeitung sind bei den Piraterieprodukten weitaus mangelhafter als bei den Originalen, die auch deswegen teurer sind, weil sie absolut hochwertig verarbeitet sind. Oft sind die Fälschungen schwer zu erkennen, weil sie bis ins Detail den originalen Designerstücken nachgearbeitet sind.
Hat man so eine Uhr als Neuware eingekauft, kann man sie reklamieren, und den Verkäufer wegen vorsätzlichem betrug anzeigen. Eine Marken Quarzuhr ohne Nachweis, zum Beispiel bei einem dubiosen Händler auf der Straße zu kaufen, ist nicht viel mehr als eigene Dummheit. Hier hat man keinerlei Handhabe, den – meist längst in der Menschenmenge verschwundenen Betrüger – zur Rechenschaft zu ziehen, weil er vorsätzlich eine gefälschte Marken Quarzuhr verkauft hat.
