Ist die Baugrube erst einmal ausgebaggert, wird die Bodenplatte gegossen. Jeder der schon einmal ein Haus gebaut hat oder vor hat eines zu bauen, wird sicher nach Möglichkeiten suchen, wie er einiges an Geld sparen kann. Sollte man auf die Idee kommen das Fundament selbst gießen zu wollen, wird einem jede Baufirma davon abraten. Auf dem Fundament steht einmal das ganze Haus, auf das die Baufirma eine Gewährleistung geben muss. Wurde dies nicht ordnungsgemäß erledigt, kann das ganze Haus, zu einer Ruine werden. Deshalb ist es wichtig, dass man schon von Anfang an auf Qualität achtet und nicht am falschen Ende spart.
Eine ordentliche Bodenplatte ist wie in einer Beziehung, da muss auch ein Fundament für eine gute Beziehung vorhanden sein, damit es über Jahre hält. Genauso ist es beim Bau eines Hauses. Es bieten sich viele Möglichkeiten, wie man anhand von Eigenleistungen, Geld sparen kann. Natürlich sind handwerklich begabte Menschen klar im Vorteil. Die meisten übernehmen den Innenausbau in Eigenregie. Wer seine Garage nicht direkt im Haus geplant hat, kann sie separat neben dem Haus mit direktem Anschluss, oder als frei stehende Garage erbauen.
Dafür ist genauso eine Bodenplatte von vorgesehen. Hier hat man unterschiedliche Möglichkeiten, wie so ein Fundament für die Garage sein soll. Bei selbst gemauerten Garagen muss die Bodenplatte aus einem Stück bestehen. Bevor diese gegossen werden kann, muss der Erdaushub mit Frostschutz aufgefüllt werden und gut verdichtet, damit dieser beim einfüllen des Betons nicht nachgeben kann. Nachdem die Bodenplatte erhärtet ist, wird an den Stellen, an dem das spätere Mauerwerk stehen soll, in der Stärke der Mauer eine Schweißbahn ausgelegt. Die ausgelegte Schweißbahn verhindert das Aufsteigen der Feuchtigkeit in das Mauerwerk. Nachdem die Wände erstellt sind, wird je nach Ausführung des nächsten Stockwerkes eine filigran Decke eingehängt.
Entscheidet man sich aber für die etwas Kosten günstigere Fertiggarage, reichen zwei Streifenfundamente, da in der gelieferten Fertiggarage, bereits eine fertige Bodenplatte vorhanden ist. Bei der Fertiggarage, muss kein Estrich mehr eingebaut werden, da diese keine Formschlüssige Verbindung zum Erdreich hat. Sie kann aber zum leichteren Reinigen, mit Fliesen belegt werden, die den Ansprüchen einer Garage dient. Fliesen für eine Garage müssen in jedem Fall rutschhemmend sein. Die Fertiggarage wird mit Hilfe eines Kranes auf die vorbereiteten Streifenfundamente gestellt. Zur feinen Justierung der Garage wird zum heutigen Stand der Technik, mit extrem belastbaren Kunststoffunterlegstücken, das Niveau ausgeglichen.
Da Fertiggarage und Bodenplatte in einem Stück sind, muss nicht, wie bei der selbstgemauerten Garage erst noch die Platte abgedichtet werden. Wer seine Fertiggarage frei aufstellen möchte, kann sich darauf noch einen Dachstuhl bauen, so entsteht noch etwas Stauraum, wo man eventuell die Winterreifen oder Sommerreifen lagern kann. Als Laie kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass solche Streifen das Gewicht eines Autos aushalten können. Man kann es ganz leicht von einem Statiker ausrechnen lassen, ob man eine komplette Bodenplatte braucht oder nicht. Dazu trägt auch der Untergrund bei, auf dem solch ein Fundament errichtet werden soll.
Die Bodenplatte, egal ob für ein Haus oder eine Garage muss nicht immer aus einem Stück bestehen. Sie kann auch wie bereits erwähnt aus Streifenfundamenten, Punktfundamenten oder Pfahlgründungen bestehen. Hat das Haus keinen Keller, muss zusätzlich zur Bodenplatte eine Wärmedämmung angebracht werden, damit das Haus nicht zu viel Energie verliert. Dies geschieht dann in Form von Isolierplatten, die unter dem Estrich verlegt werden. Bei den Streifenfundamenten oder Punktfundamenten wird genauso eine Grundplatte gegossen, diese ist allerdings nicht ganz so dick, wie bei den vollflächigen Fundamenten. Sie dient als Abgrenzung zum Erdreich. Eine Ausnahme macht man da bei Holzhäusern, diese stehen auf Stützen, die es ermöglichen, dass der Bodenaufbau hinter lüftet wird.
