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Hygieneschulung in Bäckereien und in der Landwirtschaft

Dezember 18th, 2008 · No Comments

Alle Angestellten einer Bäckerei müssen sich einer Hygieneschulung unterziehen, sofern sie dies nicht bei ihrer Ausbildung schon erledigt haben. Ganz gleich, ob der Lehrling, der Bäckermeister, der Helfer oder die Leute aus dem Verkauf: Jeder muss genau Bescheid wissen, wie er mit der Ware umzugehen hat, wie die Backstube und der Verkaufsraum zu reinigen sind, und wie man sich zu kleiden hat.

Hier muss in der Hygieneschulung jeder für seinen Arbeitsplatz speziell geschult werden, und so die gesetzlichen Vorgaben, was den Haarschutz oder andere Arbeitskleidung betrifft erlernen. Auch über die Lagerung und Verarbeitung von Lebensmitteln, über die Haltbarkeit und  mögliche Gefahren, wie etwa eine Mehlstauballergie wird man hier unterrichtet. Natürlich lernt man auch, wie man Schädlinge oder Ungeziefer erkennt und behandelt. Nur, wenn alle Mitarbeiter getreu den Vorgaben vom Gesundheitsamt arbeiten, kann gewährleistet werden, dass alle Kuchen, Brötchen und Brotsorten auf hygienische Weise verkauft werden.

Auch, wenn auf einem Bauernhof ein Hofladen betrieben wird, muss jeder, der damit zu tun hat, eine Hygieneschulung absolviert haben. Schon bei der Herstellung der Waren, die ab Hof verkauft werden, wie zum Beispiel der Produktion von Butter und Buttermilch, aber auch Wurst, die aus eigener Schlachtung hergestellt wird, Eiern und anderen Produkten, muss vieles beachtet werden. Es ist nicht möglich, ohne eine Hygieneschulung und die genaue Beachtung aller gesetzlichen Vorgaben zu arbeiten, ganz gleich, ob in der Bäckerei oder in einem Hofladen. Viel zu groß ist die Gefahr, dass durch unsachgemäße Verarbeitung hygienische Missstände entstehen, die dann für den Verkauf von verdorbener oder krank machender Ware verantwortlich sind.